Eseltour 2025
Wir, Uli und Heinz haben Anfang September 2025 die Route „Sieben Tage Monterufoli“ absolviert. Alles in allem hat es uns viel Spaß gemacht, es war die achte Eselwanderung, die erste in Italien. Insbesondere ist „unsere“ Eselin Fiamma zu loben, die vor keiner Schwierigkeit zurückgewichen ist und diszipliniert ihren Job gemacht hat. Ein sehr liebes und liebenswertes Tier! Auch die Gesamtorganisation durch Tinne und die Auswahl der Unterkünfte war sehr gut.
Ein paar Anmerkungen möchten wir zur Route machen. Wir hatten das Pech, die erste Etappe von Pomarance nach Micciano im strömenden Regen machen zu müssen. Leider war durch den Starkregen der Fluss Trossa so stark angestiegen, dass die Furt entlang des Ufers überschwemmt und nicht begehbar war. Wir mussten zurück auf Start und Tinne war so freundlich, uns und Fiamma von Maurizio zur Aia Leccioni fahren zu lassen. Die Leute dort waren sehr zuvorkommend und halfen uns, damit unsere völlig durchnässten Sachen zur nächsten Etappe wieder trocken wurden.
Die nächsten Tage waren gottseidank sonnig und trocken. Am vierten Tag kamen wir auf der Etappe nach Vilette die Monterufoli im Wald abwärts an eine Stelle, an der der enge Pfad halbwegs nach unten abgerutscht war und danach an der vorderen Kante gut eineinhalb Meter über den Bach endete. Fiamma musste sich alleine eine Position suchen und springen. Hat sie auch tapfer und bewundernswert gemacht.
Wie gesagt, wir sind im gesamten sehr zufrieden, die reichhaltigen Speisen waren beeindruckend gut, die Wege waren schön. Wir haben eine andere, viel rauere Toskana erlebt, als die Reiseprospekte sie normalerweise schildern: Nicht nur mild und sanft hügelig, sondern herausfordernd und gebirgig. Die absolut schönste und beste Location war für uns das Agritourismo Landuccia mit ihrer sehr netten Gastgeberfamilie. Und die spontane Begleitung des Schäferhundes „Dante“ auf der Schlussetappe nach Pomarance hat uns einen schönen Abschied bereitet.