Inspiriert von dem Film: Antoinette dans les Cévennes haben wir uns dieses Jahr für eine Eselwanderung entschieden.
Bei Familie & Freunden gab es ein großes Hallo und viel Grinsen und alle haben uns mit Ratschlägen versorgt und vor der Sturheit der Esel gewarnt.
Im August war es dann so weit, wir hatten die 7 Tage Esel-Tour gebucht und fuhren nach Italien.
Am ersten Tag haben wir Selvaggia kennengelernt – die schönste Esel-Dame, die es gibt.
Am nächsten Tag begann unsere Reise und gleich am Nachmittag überraschte uns ein Gewitter. Wir mussten uns fast 3 Stunden in einer Maschinenhalle unterstellen, bis das Unwetter weitergezogen war. Aber Selvaggia ließ es geduldig über sich ergehen. Überhaupt hat sie die ganze Reise keine Zicken gemacht, lief schön mit uns und von der typischen Sturheit von Eseln war nichts zu spüren. Wir waren 4 Personen und das war auch gut so, denn die Gegend ist im August sehr trocken und so mussten wir teilweise eine Wasserkette bilden, um tiefgelegenes Wasser aus fast ausgedörrten Bächen mit einem Schüsselchen nach oben zu befördern. Die Kinder gingen mit dem GPS meistens voraus, um die richtigen Abzweigungen zu suchen und wir kamen mit Selvaggia gemütlich hinterher.
Die ganzen 7 Tagen sind wir keinen anderen Eselwanderern begegnet. Nur in einer Unterkunft waren auch eine Familie mit Esel untergebracht, ich glaube, Selvaggia hat sich gefreut ?
Die Unterkünfte sind von einfach bis grandios. Wir haben teilweise in gut ausgestatteten Zelten übernachtet, ansonsten in normalen Unterkünften und zwei Nächte waren wir in einem wunderschönen Weingut untergebracht. An drei Tagen standen uns Pools zur Verfügung, die in traumhaft schöner Landschaft lagen und weder die Liegen noch die Pools waren groß frequentiert.
Fazit des Urlaubs: Jederzeit wieder.