Wir (Familie mit zwei Mädchen 10 und 12 Jahre) haben gerade die fünf Tage Eselwanderung Libbiano abgeschlossen.
Am ersten Tag reisten wir nachmittags nach Pomerance und konnten nach einer guten Einführungsrunde mit Tinne abends schon ein leckeres Essen in guter Gesellschaft eines älteren Ehepaars geniessen und noch gegenseitig Tipps von vorherigen Eselwanderungen austauschen.
Der erste Wandertag war dann eine echte Herausforderung für uns: unzählige Bremsen, die hauptsächlich unserer Eselin Stella zu schaffen machten; die Hitze, die gegen Ende der Tagesetappe zuschlug während es querfeldein aufwärts ging; unsere grosse Tochter, die absolut keine Lust auf die Wanderung hatte. Aber die kühlen Getränke und der tolle Pool im ersten Agriturismo liessen die Strapazen schnell vergessen. Am zweiten Wandertag war die anfängliche Wegfindung nicht so einfach, aber dann ging es auf schönen Wegen zum Agriturismo mit dem besten Essen auf der Tour. Dort angekommen hatte gerade eine Familie aus der Schweiz Ruhetag so dass unsere Eselin Stella Gesellschaft hatte.
Morgens am dritten Wandertag liessen wir die Schweizer vor uns gehen und mussten dann eine ganze Weile warten, da Stella am liebsten ihren Kameraden gefolgt wäre. Die Wanderung war die kürzeste und landschaftlich die schönste, auch Bremsen gab es kaum. Das Agriturismo war herrlich angelegt und gelegen.
Der vierte und letzte Wandertag war der längste, aber trotz Hitze gut zu gehen. Einen Teil der Strecke nach Pomerance kannten wir bereits und die Bremsen, die es am ersten Tag noch gab, waren glücklicherweise verschwunden. Jetzt hiess es leider Abschied von Stella zu nehmen, die uns mit lauten iahen verabschiedete.
Alles in allem ein Abenteuer, das wir nicht bereuen! Vielen Dank an Stella und Tinne!
Ein Tipp noch für künftige Eselwanderer: Behaltet das GPS stets im Auge! Damit ist die Navigation durch die schöne toskanische Landschaft kein Problem 😉